Wohnungslos durch Jobcenter 14

Eine weitere Methode der „Sozial“behörden, Menschen wohnungslos zu machen, beschreibt rheinpfalz.de.
Ein 32jähriger ist in der Erstausbildung, und zwar in einer schulischen.
Es scheint tasächlich auch für gelernte Bürokrat_innen nicht ganz einfach zu sein, dem Mann rechtmäßig irgendeine Sozialleistung zuzugestehen, solange er seine Ausbildung weiter verfolgt. Daß die Ausbildung aber abgebrochen werden soll, um Sozialleistungen zu erhalten, schädigt die Glaubwürdigkeit von Jobcenter und Arbeitsamt dermaßen, daß es sicherlich jeden Einsatz wert ist, zu gewährleisten daß beides sich vereinbaren läßt.
Die im Artikel zitiierte Aussage eines Verantwortlichen läßt jedoch nicht auf das notwendige Engagement schließen:

Günter Andes, Geschäftsführer des Job-Centers Kaiserslautern und Leiter des Referats Soziales der Stadt, stellt fest, dass Yildirim ”etwas durch die Raster fällt”, doch helfen kann er nicht. ”Ich kann in dem laufenden Verfahren den ablehnenden Bescheid nicht einfach außer Kraft setzen.”

Daß Jobcenter während laufender Gerichtsverfahren vorzeitig Abhilfe schaffen, indem sie einen Bescheid abändern, ist ein völlig normaler Vorgang.

Der Schüler, der nicht bereit ist, seine Ausbildung abzubrechen, um Sozialleistungen zu erhalten, ist offenbar bereits unterernährt und steht kurz vor der Zwangsräumung.

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